Teure Medikamente für sehr Alte
Der CDU-Gesundheitspolitiker Hendrik Streeck hat sich zur Vergabe von teuren Arzneimitteln für Hochbetagte geäußert. In einer TV-Debatte hatte er hinterfragt, ob sehr alte Menschen sehr teure Medikamente erhalten sollten. Die Aussagen von Streeck hatten zu einer kontroversen Diskussion geführt, die Bundesregierung hat sich von den Aussagen distanziert.1
In einem Gastbeitrag fordert Streeck, dass die Debatte mehr als mediale Verkürzung und politisches Kalkül erfordere, nämlich Haltung. Er betont, dass es nicht ums Sparen, sondern ums Ersparen gehe. Nicht alles, was medizinisch möglich sei, sei auch menschlich vertretbar.2
Uns hat interessiert, ob Sie es grundsätzlich für richtig halten, über dieses Thema zu diskutieren. Mehr als zwei Drittel der Befragten3 (n = 275) befürworten eine Diskussion über Therapien für Hochbetagte, wohingegen 31 % eine solche Diskussion als unangebracht betrachten.
Sollte eine Diskussion darüber stattfinden, welche Therapien Hochbetagten angeboten werden?

1 Berichte der Tagesschau vom 14.11.2025 (https://www.tagesschau.de/inland/streeck-medikamente-hochbetagte-100.html) und 15.11.2025 (https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/streeck-medikamente-hochbetagte-102.html)
2 General-Anzeiger Bonn, Gastbeitrag von Hendrik Streeck vom 14.11.2025 (https://ga.de/news/politik/deutschland/medikamente-fuer-hochbetagte-hendrik-streeck-legt-nach_aid-139003433)
3 Arztumfrage im Rp. Praxis-Newsletter des DeutschenArztPortals vom 25.11.2025 bis 30.11.2025