Telefon-AU – Knappe Mehrheit für Beibehaltung
Aktuell ist eine Debatte darüber entbrannt, ob sich die Deutschen zu oft krankmelden und welchen Einfluss die telefonische Krankschreibung auf die Anzahl der Arbeitsunfähigkeiten hat. Während der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) eine selbst verantwortete Karenzzeit von 3 Tagen vorschlägt, fordert der Hausärztinnen- und Hausärzteverband ganz klar: Die Telefon-AU muss bleiben.1, 2 Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung nun auf den Prüfstand stellen.3 Uns hat Ihre Meinung zu diesem Thema interessiert.
Der Rp. Meinungsmonitor (n = 324)4 hat ergeben, dass 56 % der Befragten für eine Beibehaltung und 44 % für eine Abschaffung der Telefon-AU sind.

1 Pressemitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom 23.01.2026 https://www.kbv.de/presse/pressemitteilungen/2026/dr-andreas-gassen-fuer-selbst-verantwortete-karenzzeit-von-3-tagen
2 Pressemitteilung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes vom 21.01.2026 https://www.haev.de/presse-medien/hintergrund/nachrichten-details/politisches-update-telefon-au-muss-bleiben
3 Tagesschau-Meldung vom 20.01.2026 https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/telefonische-krankschreibung-122.html
4 Rp. Meinungsmonitor im Rp. Praxis-Newsletter des DeutschenArztPortals vom 27.01.2026 bis 01.02.2026