Sorge vor Einzelfallprüfungen
Im Jahr 2024 erreichten die Ausgaben für Arzneimittel in der gesetzlichen Krankenversicherung mit 55,16 Milliarden Euro einen neuen Höchststand und auch 2025 setzt sich der Trend fort. Die GKV gab im ersten Halbjahr 2025 bereits 28,9 Milliarden Euro für Arzneimittel aus.1 Einen großen Anteil an den Kosten haben patentgeschützte Arzneimittel. Sogenannte Hochpreiser nehmen einen immer größeren Umsatzanteil ein.2
Uns hat interessiert, ob Sie sich bei der Verordnung von hochpreisigen Arzneimitteln Sorgen machen. Der Rp. Meinungsmonitor (n = 145)3 hat ergeben, dass Ärztinnen und Ärzte besonders die Angst vor Einzelfallprüfungen umtreibt, wenn ein Arzneimittel mit hohen Kosten verordnet wird.
Fühlen Sie sich unsicher bei der Verordnung von hochpreisigen, innovativen Arzneimitteln?

1 „Ausgaben für Arzneimittel der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland von 1999 bis zum ersten Halbjahr 2025“ (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152841/umfrage/arzneimittelausgaben-der-gesetzlichen-krankenversicherung-seit-1999/)
2 WIdO-Pressemitteilung vom 26.11.2024 (https://mail.wido.de/news-presse/pressemitteilungen/2024/rekordwert-bei-den-gkv-arzneimittelkosten/)
3 Rp. Meinungsmonitor im Rp. Praxis-Newsletter des DeutschenArztPortals vom 09.12.2025 bis 14.12.2025