PVS-Wechsel: kein einheitliches Bild
Das Praxisverwaltungssystem (PVS) gehört zur Grundausstattung einer jeden Praxis. Mit zunehmender Digitalisierung wird auch die Wahl der passenden Software immer wichtiger, allein in Deutschland stehen 100 verschiedene Softwaresysteme zur Auswahl. Die Software unterstützt die Praxis bei vielen wichtigen Aufgaben. Damit sichergestellt ist, dass Abrechnungsdaten von der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung eingelesen und weiterverarbeitet werden können, müssen sich Softwarehersteller an einheitliche Vorgaben halten. In Praxen dürfen nur Softwaresysteme eingesetzt werden, die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zertifiziert sind.1 Wie gut es dann aber im Alltag mit der Software läuft, zum Beispiel bei Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit, darüber sagt die Zertifizierung nur wenig aus. Gerade bei Service und Kosten herrscht in vielen Praxen Unzufriedenheit.2 Da kann Gedanke, das PVS zu wechseln, naheliegen.
Uns hat interessiert, ob Sie sich vorstellen können, Ihr Praxisverwaltungssystem zu wechseln. Eine Umfrage des DeutschenArztPortals3 (n = 100) hat kein einheitliches Bild ergeben.
Könnten Sie sich vorstellen, Ihr PVS zu wechseln?

1 Kassenärztliche Bundesvereinigung, Themenseite Praxisverwaltungssysteme (https://www.kbv.de/praxis/digitalisierung/praxisverwaltungssystem)
2 Zentralinstitut kassenärztliche Versorgung, Grafik des Monats April 2025 (https://www.zi.de/das-zi/medien/grafik-des-monats/detailansicht/april-2025)
3 Arztumfrage im Rp. Praxis-Newsletter des DeutschenArztPortals vom 11.11.2025 bis 16.11.2025