Neue S3-Leitlinie zur Therapie der rheumatoiden Arthritis

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Update in der Rheumatologie: Die neue S3-Leitlinie ersetzt die vorherige S2e-Leitlinie aus dem Jahr 2018. Einzug in die aktualisierten Empfehlungen haben insbesondere neue Therapiemöglichkeiten und Daten zur Sicherheit und Versorgung gehalten. Als Therapieziel (Treat-to-Target) wird eine anhaltende Remission oder, falls nicht erreichbar, eine geringe Krankheitsaktivität definiert. Zum Einsatz kommen dabei krankheitsmodifizierende Arzneimittel, sog. DMARDs (Englisch: disease-modifying antirheumatic drugs), die weiter in csDMARDs (konventionell synthetisch), bDMARDs (biologisch) und tsDMARDs (zielgerichtet synthetisch) – zu letzteren zählen JAK-Inhibitoren – unterteilt werden. Sobald die Diagnose rheumatoide Arthritis gestellt ist, sollte eine DMARD-Therapie begonnen werden.

Neuerungen betreffen u. a. die Bereiche Optimierung vor Eskalation (csDMARD-Therapie), die Eskalationstherapie nach csDMARD-Versagen (mit bDMARD/tsDMARD) sowie die Deeskalation nach Remission.Glukokortikoide sollten nur kurzfristig als überbrückende Therapie zu Beginn oder bei csDMARD-Umstellung angewendet und i. d. R. nach 3 Monaten beendet werden. Das Kapitel Komorbiditäten/besondere Konstellationen wurde deutlich ausgebaut, hier finden sich u. a. praxisnahe Hinweise zu Komorbiditäten wie Osteoporose, metabolisches Risiko/Diabetes und Fatigue. Herausgeber der neuen Leitlinie ist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh).

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