Neue S3-Leitlinie „Management kardiovaskulärer Komorbiditäten entzündlich-rheumatischer Erkrankungen“
Herzinfarkt, Schlaganfall, Gefäßerkrankungen – Patientinnen und Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen tragen ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Begleit- und Folgeerkrankungen. Was Ärztinnen und Ärzte dabei bei Patientenaufklärung, Therapiewahl und Verlaufskontrolle berücksichtigen sollten, fasst die neue S3-Leitlinie unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. zusammen.
Ein Schwerpunkt der Leitlinie liegt auf der Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen und Ereignisse, der frühzeitigen Identifikation von Risiken sowie der Berücksichtigung kardiovaskulärer Aspekte bei der Therapiewahl zur Behandlung der rheumatischen Grunderkrankung.
Die Autorinnen und Autoren der Leitlinie weisen zudem auf die zentrale Bedeutung einer optimalen Kontrolle der Krankheitsaktivität hin, da eine hohe Krankheitsaktivität das kardiovaskuläre Risiko im Vergleich zu einer niedrigen Aktivität erhöhen kann.