Nebenwirkungen erkannt – aber auch gemeldet?

Weniger als 10 % der Nebenwirkungen von Arzneimitteln werden laut dem Uppsala Monitoring Centre (UMC) gemeldet. Dabei zählt jede Verdachtsmeldung, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und die Arzneimittelsicherheit zu verbessern. Doch nicht jede Nebenwirkung ist auf den ersten Blick erkennbar: Manche unerwünschten Reaktionen treten erst verzögert auf oder äußern sich auf unterschiedliche Weise.
Unter dem diesjährigen Motto „Side effects – don’t ignore them, report them“ macht die vom UMC koordinierte internationale #MedSafetyWeek daher vom 2. bis 8. November 2026 auf die Bedeutung von Nebenwirkungsmeldungen aufmerksam. An der diesjährigen Kampagne beteiligen sich über 120 Länder, um das Bewusstsein für die Meldung von Verdachtsfällen weltweit zu stärken.
Auch Ärztinnen und Ärzte können einen wichtigen Beitrag zur Arzneimittelsicherheit leisten: indem sie mögliche Nebenwirkungen dokumentieren und Verdachtsfälle melden – auch wenn ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Arzneimittel noch nicht gesichert ist. Darüber hinaus können sie ihre Patientinnen und Patienten für das Thema sensibilisieren und auf die Möglichkeit hinweisen, Verdachtsfälle selbst zu melden.Denn jede Meldung kann dazu beitragen, bislang unbekannte Risiken aufzudecken und die Sicherheit der Arzneimitteltherapie zu erhöhen.
Sie möchten einen Verdachtsfall melden? Hier gelangen Sie direkt zum Online-Portal.
Haben Sie schon einmal einen Verdachtsfall von Nebenwirkungen gemeldet?
Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen: info@extrarpinstitut.com.
Quellen:
https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2026/260929-medsafetyweek.html
https://who-umc.org/medsafetyweek-faq/
Bildquelle:
Uppsala Monitoring Centre (UMC): #MedSafetyWeek 2026, Kampagnenmaterialien. https://who-umc.org/campaign-resources/


