Interview mit Frau Dr. med. Susanne Fischer (ÄGGF)

1. Ist eine „Hormonskepsis“ auch im ärztlichen Beratungsgespräch sichtbar? Und wenn ja, gibt es Punkte, die besonders oft im Zusammenhang mit dieser genannt werden?

In meinen Veranstaltungen im Rahmen meiner Tätigkeit für die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (ÄGGF) und auch in der täglichen Sprechstunde in meiner Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe werde ich sehr häufig mit dem Thema Hormonskepsis konfrontiert. Ich möchte es auch als „Hormonmüdigkeit“ bezeichnen, z. B. als Folge einer Über- oder Desinformation über mannigfaltige Informationswege. Häufig genannte Punkte sind hierbei die Gewichtsveränderungen, der Libido-Mangel, die Stimmungsschwankungen und das Gefühl der Fremdbestimmung.