Wirtschaftlichkeit

2017 wurde die Richtgrößenprüfung als bundesweite Regelprüfmethode durch geeignete regional vereinbarte Prüfungen ärztlich verordneter Leistungen abgelöst.

In dieser Rubrik finden Sie eine Übersicht der jeweiligen Prüfsysteme in den KVen inklusive der entsprechenden Verlinkungen. Zudem werden die drei wichtigsten Methoden zur Prüfung von Arzneimittelverordnungen (Richtgrößen- und Durchschnittswerteprüfungen sowie Prüfungen nach Zielwerten) im Einzelnen übersichtlich dargestellt und erläutert.

Zur Steuerung der Arzneimittelausgaben werden von den KVen auch Verordnungsquoten vereinbart, deren Einhaltung sich in manchen KV-Regionen prüfbefreiend auswirken kann. Insbesondere bei Biologika nehmen Anzahl und Höhe der Zielquoten stetig zu. Mit dem KV-Quoten-Check zu Biologika werden Ihnen u. a. die für Ihre Facharztgruppe und KV-Region relevanten Verordnungsquoten angezeigt.

Nicht allein die unterschiedlichen Prüfvereinbarungen und Verordnungsquoten beeinflussen die Wirtschaftlichkeit eines Arzneimittels. Dem G-BA obliegt die gesetzliche Aufgabe, für alle neu zugelassenen Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen sofort nach Markteintritt eine Nutzenbewertung durchzuführen (AMNOG-Prozess). Das DeutscheArztPortal bietet Ihnen eine Übersicht zu bisher abgeschlossenen AMNOG-Verfahren, deren Ergebnisse auch Einfluss auf die Preisfindung der neuen Medikamente nehmen.

Zur Gewährleistung einer wirtschaftlichen Verordnungsweise gehört ebenfalls eine Prüfung des Sprechstundenbedarfs, die in den Sprechstundenbedarfsvereinbarungen bzw. anderen KV-spezifischen Vereinbarungen geregelt ist.