Verordnungshilfe 8

Sicherung der Abgabe des verordneten Inhalationspräparates

Die Leitlinie „Gute Substitutionspraxis“1 der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) bewertet die Substitution von inhalativ angewendeten Antiasthmatika als kritisch.
Eine kontinuierliche Therapie von Asthma und COPD mit inhalativen Arzneimitteln ist wichtig für den Therapieerfolg.

Gemäß Rahmenvertrag nach § 129 SGB V sind die Apotheken verpflichtet, vorrangig Rabattarzneimittel abzugeben. Deshalb ist es möglich, dass das verordnete Inhalationssystem, dessen Handhabung dem Patienten vertraut ist, gegen ein anderes, ungewohntes ausgetauscht wird.

Anwendungsfehler und Compliance-Probleme können jedoch den Therapieerfolg gefährden und die Erkrankung verschlimmern.

Mit Setzen des Aut-idem-Kreuzes kann der Arzt die Arzneimittelsubstitution in der Apotheke unterbinden.

Wichtige Hinweise zur Verordnung von Inhalationssystemen und Sicherung ihrer Abgabe in der Apotheke fasst die Verordnungshilfe 8 zusammen.

» Download Verordnungshilfe 8 „Sicherung der Abgabe des verordneten Inhalationspräparates“

 

1 Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft, Leitlinie zur „Guten Substitutionspraxis“ (24.02.2014)