Abgeschlossene Verfahren der Nutzenbewertung nach § 35a SGB V in der Gastroenterologie

Seit dem 1. Januar 2011 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die gesetzliche Aufgabe, für alle neu zugelassenen Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen sofort nach Markteintritt eine Nutzenbewertung durchzuführen. Gemäß des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) sind die Hersteller eines Medikaments dazu verpflichtet, bereits zur Markteinführung eines neuen Präparats beziehungsweise bei der Zulassung neuer Anwendungsgebiete ein Dossier zum Nutzen des Präparates vorzulegen. Das Ausmaß des Zusatznutzens kann dabei unterschiedliche Kategorien annehmen.

Darüber hinaus unterteilt der G-BA die Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens in Beleg, Hinweis und Anhaltspunkt. Mit Wahrscheinlichkeit ist die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit der Aussage bezüglich des Zusatznutzens gemeint. Ärzte erhalten durch die Nutzenbewertung Informationen, welche Patientengruppen von einer neuen Therapie besonders profitieren und welche Anforderungen an eine qualitätsgesicherte Anwendung zu beachten sind.

Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Darvadstrocel

  |   Nutzenbewertung, Gastroenterologie
Steckbrief: Wirkstoff: Darvadstrocel Handelsname: Alofisel® Therapeutisches Gebiet: Perianale Fisteln bei Morbus...

Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Vedolizumab

  |   Nutzenbewertung, Gastroenterologie
Steckbrief: Wirkstoff: Vedolizumab Handelsname: Entyvio® Therapeutisches Gebiet: Colitis ulcerosa, Morbus Crohn...